Audi urbansphere concept

Das Raumschiff auf Rädern

In lauten und engen Großstädten fällt es schwer, zu entspannen und den Moment zu genießen. Das Audi urbansphere concept bringt seine Gäste nicht nur äußerst komfortabel ans Ziel, sondern auch zur inneren Ruhe. Daneben lockt der größte Audi aller Zeiten auch mit zukunftsweisender Digitalisierung.

Innere Größe

Beim Audi urbansphere concept steht nicht der Antrieb oder das Exterieur-Design im Fokus, sondern der Mensch. Deshalb wurde die Studie konsequent von innen nach außen entwickelt und nicht – wie sonst üblich – andersherum. Diesen Ansatz verfolgen alle drei sphere-Modelle, doch am urbansphere concept wird dieses Vorgehen besonders deutlich spürbar. Zur Konzeption arbeitete die Marke erstmals eng mit der potenziellen Kundschaft zusammen, die aus chinesischen Großstädten stammt und ihre Wünsche sowie Vorstellungen vor allem zum Interieur mit dem Designteam geteilt hat. Das Ergebnis: ein riesiges Raumangebot auf 5,51 Metern Fahrzeuglänge und 2,01 Metern Breite. Den Luxusanspruch macht das Konzeptauto bereits beim Einstieg mit einem auf den Boden projizierten roten Teppich aus Licht geltend. Wie im grandsphere concept öffnen auch hier die Türen gegenläufig ohne B-Säule für einen komfortablen und einladenden Einstieg.

Während der obere Bereich des Fahrzeugs bis auf die Streben und Säulen beinahe komplett aus Glas besteht, sorgen darunter horizontal angeordnete Elemente für ein unvergleichliches Raumgefühl. Die nach unten heller werdenden Materialien erzeugen Ruhe. Darauf zahlt auch der Teppich ein, dessen Struktur an einen Zen-Garten erinnert. Die vier einzelnen Sitzplätze bieten sich sowohl als privater Rückzugsort als auch als ideale Basis für Gespräche mit Mitreisenden an. Vorne freut man sich über die Option zum Selberfahren sowie über das edle Hainbuchenfurnier, auf das alle Anzeigen während der Fahrt projiziert werden. Noch mehr Bewegungsfreiheit eröffnet sich den hinteren Passagieren beziehungsweise Passagierinnen, die zwischen sich eine nach oben schwenkbare Mittelkonsole samt Wasserspender und Gläser vorfinden. Für Unterhaltung sorgen hinten persönliche Bildschirme in den Rückenlehnen sowie ein riesiger, transparenter OLED-Screen, der von oben herabfährt. Letzterer lässt sich für Filme und Videokonferenzen verwenden, aber auch für weitere Funktionen als geteilter Bildschirm.

Über die anderen Bildschirme lässt sich unter anderem ein Wohlfühlprogramm starten. Erst misst ein Kamerasensor mit einem Gesichts- und Pupillenscan den Stressfaktor der Person, dann sorgen Licht, Sitz und Musik für eine entspannte Atmosphäre. Dazu schlägt der digitale Assistent Meditationsübungen vor. Auf Wunsch kann dieses Relax-Programm auch über die Virtual Reality-Brillen, die sich in den Armauflagen der Türen befinden, erlebt werden. Wer aber lieber Action will, spielt via VR-Brille eines der unzähligen Games, bei dem sich die virtuelle Welt an das Fahrerlebnis und die Bewegungen des Fahrzeugs in der echten Welt anpasst – dank der Integration namens holoride fühlten sich Spiele noch nie so real an. Das Audi urbansphere concept kann sich also vom Arbeitszimmer zum Wohnzimmer wandeln, wie auch vom Schlafzimmer zum Spielzimmer.

Die Fahrzeugsysteme lassen sich übrigens per Blickerkennung, Gesten- und Sprachsteuerung sowie Berührung der MMI-Module oder von Touchflächen in den Türablagen bedienen. Neben dem Hainbuchenfurnier verfügt der urbansphere concept noch über weiteres Material aus nachhaltiger, chemiefreier Herstellung: Im hinteren Bereich des Innenraums kommen Bambus-Fasern zum Einsatz, während die Sitze aus recyceltem Polyamid bestehen – einer Kunstfaser. Damit sich diese Materialien auch nach der Nutzung im Auto problemlos weiterverarbeiten lassen, hat Audi alles sortenrein montiert. Und wie beim Einstieg bietet das urbansphere concept auch beim Ausstieg eine Besonderheit: Aus der Tür lässt sich ein spezieller Regenschirm entnehmen, der Wege ausleuchten, Fahrzeuge mit Lichteffekten warnen und das Gesicht für optimale Selfies anstrahlen kann.

Lichtgestalt

Zwar lässt sich der Audi urbansphere concept nicht direkt einer Fahrzeuggattung zuordnen, doch gewisse Anleihen bei Großraumlimousinen gibt es, verbunden mit der Präsenz eines SUV. Dadurch eignet er sich auch als Repräsentationsfahrzeug. Der Singleframe – die typische Kühlergrill-Form von Audi – wächst optisch deutlich in die Breite und behält dank leuchtender Abgrenzungen doch seine typische Form. Die gesamte Fläche dient nicht mehr zur Kühlung des Antriebs, sondern als „Audi Light Canvas“: Aus verdichteten Pixelflächen entsteht eine dreidimensionale Lichtstruktur, die Leuchtsignale an Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen senden kann. Diese Struktur lässt sich nach Belieben verändern oder passt sich automatisch an die Stimmung der Besatzung an.

Wird die Batterie des Audi geladen, so spiegelt sich das in einer langsam von links nach rechts fortbewegenden Lichtwelle wider. Am Heck verfügt das Matrix-LED-Licht über ähnliche Funktionen. Darunter deutet ein zweigeteilter Diffusor den Bereich an, an dem bei Verbrennern die Endrohre sitzen. Mit dem grandsphere concept teilt sich die größte Audi-Studie nicht nur die Räder, die mit 24 Zoll etwas größer ausfallen, sondern auch die gesamte Exterieur-Designsprache, die wie aus einem Guss wirkt. Während die langgezogene Dachlinie dynamisch wirkt, untermauern die sanft ausgestellten Flanken die Kraft, die im Elektroantrieb schlummert.

Gleitzeit

Mit einem Elektromotor pro Achse und insgesamt 295 kW (401 PS) muss sich das Audi urbansphere concept nicht verstecken. Mit dem quattro-Antrieb, der die 690 Newtonmeter an alle vier Räder verteilt, schon gar nicht. Dennoch geht es nicht um die letzte Zehntelsekunde, sondern eher um effektives und vor allem entspanntes Gleiten. Deshalb lässt sich der vordere E-Motor im Rollbetrieb deaktivieren. Insgesamt erlaubt die 120 kWh fassende Batterie im Fahrzeugboden eine WLTP-Reichweite von bis zu 750 Kilometern.

Weil sich die Studie die Plattform mit dem Audi grandsphere concept teilt, erlaubt die 800-Volt-Ladetechnik beeindruckende Ladegeschwindigkeiten. In gerade einmal zehn Minuten füllt sich der Audi mit Energie für gut 300 weitere Kilometer. Von fünf auf 80 Prozent Ladestand dauert es nur 25 Minuten. Eine überlegene Straßenlage sichern die 1-Kammer-Luftfederung ebenso wie Mehrlenker- beziehungsweise Fünflenker-Achsen aus Aluminium und die mitlenkenden Hinterräder.

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AUTO Zeitung Special über Audis Blick auf die Zukunft.