Audi grandsphere concept

Die neue Luxusmobilität

Jahrzehntelang war die zweite Sitzreihe der Mittelpunkt von Luxuslimousinen. Das Audi grandsphere concept denkt diese Tradition neu. Überlegene Performance, himmlischer Komfort und vor allem sein brillantes Design adeln ihn zu einem Privatjet für die Straße.

Klassische Werte, neu gedacht

Eine lange GT-Motorhaube, beinahe unsichtbare Türausschnitte, ein tropfen- und fast schon Shooting Brake-förmiges Heck sowie stattliche Proportionen lassen das Audi grandsphere concept zwischen den Segmenten wandeln. Besonders beeindruckend ist, dass die Luxuslimousine mit 5,35 Metern Länge kaum kürzer als ein A8 L ausfällt und doch luftig, fast schon federleicht daherkommt. Dieser Eindruck rührt zum einen vom Verzicht auf Dekorelemente her, lässt sich zum anderen allerdings auch auf die speziell gestaltete obere Fensterlinie zurückführen. 

Eine Zierleiste zieht sich von der A-Säule bis hin zur massigen C-Säule, wo sie sanft geschwungen im Heck mündet. Oberhalb dieser Leiste gehen die Fenster in ein ebenfalls transparentes Dach über. Aus manchen Perspektiven wirkt der Audi deshalb fast schon wie ein Targa oder Cabrio. Ein echter Blickfang ist die zwischen den beiden C-Säulen nach innen abknickende Heckscheibe. Damit verbindet das grandsphere concept noch einen Hauch klassisches Stufenhecklimousinen-Flair mit der Coupé-Linie eines Sportback. 

Typisch Audi sind die selbstbewusst ausgeformten Radhäuser sowie das Singleframe-Markengesicht. Letzteres verfügt über dreidimensionale Lamellen und ist zur Optimierung des Luftwiderstands von einem Glaspanel abgedeckt. Äußerst flach fallen dagegen die Scheinwerfereinheiten aus, die mit ihrer Pupillen-förmigen LED-Signatur ein Teilstück eines Audi-Ringes symbolisieren sollen. Die 23 Zoll großen und mit sechs Doppelspeichen versehenen Felgen sind wiederum eine Reminiszenz an die Studie Audi Avus – die 1991 ein erster Schritt in die Welt der Supersportwagen war.

Revolution von innen

Haben die Sensoren den individuellen Gang des Fahrers oder der Fahrerin erkannt, öffnen sich die Türen des Audi grandsphere concept gegenläufig und geben einen eindrucksvollen Einblick in das Leben an Bord des Luxusliners. Keine B-Säule stört optisch oder beim Einstieg in das Showcar. „Show“ ist hier durchaus wörtlich zu nehmen, denn im Innenraum zeigt Audi, wie schön ein Cockpit ohne Bildschirme in Zukunft aussehen kann. Dort, wo üblicherweise ein Armaturenbrett zu finden ist, zieht sich eine geschwungene Holzfläche von Tür zu Tür. Darauf werden alle Anzeigen in Form von hochauflösenden Projektionen abgebildet. 

Daraus leiten sich schier grenzenlose Möglichkeiten ab, von großflächigen Routendarstellungen über Filme und Videokonferenzen. Gesteuert wird über die seitlichen MMI-Systeme oder die Sensor Bar unterhalb der Projektionsfläche. Einen äußerst hochwertigen wie nachhaltigen Eindruck vermitteln neben den Holzintarsien auch Materialien wie Wolle und recycelte Synthetikstoffe. Ganz besonders für eine Luxuslimousine ist die Anordnung der Sitze: Befindet sich normalerweise der komfortabelste Platz hinten rechts, stellt der grandsphere concept diese Tradition auf den Kopf und wartet mit einer Highend-Luxuslounge auf den vorderen Plätzen auf. 

Möglich macht diese Revolution der Fokus auf das automatisierte Fahren. Weil weder Lenkrad noch Bedienung oder Pedale das Raumangebot stören, finden Fahrer:in und Beifahrer:in scheinbar endlose Weiten im Interieur vor. Weil die an den Türen befindlichen MMI-Systeme bei nach hinten gefahrenen Vordersitzen nicht ohne Anstrengungen erreichbar sind, verfügen sie auch über Gestensteuerung. Wie von Geisterhand dreht sich der Regler dann auf Befehl der Handgeste mit. Zur maximalen Entspannung trägt die Kopfstütze der Rückenlehne bei, die sowohl Luftauslässe für Klimatisierung und Duftstoffe bereithält, als auch Lautsprecher für eine private Klangatmosphäre.

360-Grad-Fahrerlebnis

Die Option zum Selberfahren bietet das Audi grandsphere concept bei all den Komfortfeatures auch – und ein paar Argumente dazu. So fußt es auf der künftigen, im Haus entwickelten PPE-Plattform (Premium Platform Electric), die im Falle des grandsphere concept eine atemberaubende Leistung von 530 kW (721 PS) und ein Drehmoment von 960 Newtonmetern ermöglicht. Weil jeweils ein Elektromotor eine Achse antreibt, dürfte der daraus resultierende quattro-Allradantrieb überlegenen Grip liefern. So gibt Audi die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h mit gut vier Sekunden an – für einen Luxusliner dieses Ausmaßes ein absoluter Fabelwert. Natürlich kommt es daneben auch auf das Fahrwerk an. 

Hier sind sowohl die Fünflenker-Achse vorne als auch die Mehrlenker-Achse hinten aus Aluminium gefertigt. Obendrein sorgen die mitlenkenden Hinterräder für eine vorbildliche Wendigkeit. Damit gleichzeitig der Komfort immer erhalten bleibt, kommt eine Luftfederung mit adaptiven Dämpfern zum Einsatz. Das Aktivfahrwerk kann jedes Rad einzeln auf Basis der Frontkamera-Daten anheben oder nach unten drücken, um Unebenheiten im Straßenbelag auszugleichen. Ein weiterer Pluspunkt der PPE-Plattform ist übrigens die 800 Volt-Ladetechnik, die die 120 kWh-Batterie in weniger als 25 Minuten von fünf auf 80 Prozent füllt. Steht der Ladestand auf 100 Prozent, sind gar Reichweiten von mehr als 750 Kilometer im Bereich des Möglichen.

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AUTO Zeitung Special über Audis Blick auf die Zukunft.